Rasseportrait Freiberger
Leo Risch mit Nejack in perfekter Haltung
Leo Risch mit Lasting in voller Fahrt
Marianne Burri und Nagano
Jaqueline Hatt bei einer Wersternvorführung
Der Freiberger (Franches Montagnes) auch liebevoll „Friby“ genannt ist ein perfektes Familienpferd, welches aber auch für den Sport geeignet ist.
An Vielseitigkeit ist er kaum zu schlagen. Mit ihm kann der Vater fahren, die Mutter gemütlich ins Gelände reiten und die Kinder zur Dressur, Springen oder zum Voltigieren gehen und das alles mit einem Pferd !
Seine positiven Charaktereigenschaften sind Lerneifer, Zuverlässigkeit und Nervenstärke. Er ist in jedem Fall eine sehr gute robuste Alternative zum Warmblut oder Quarter.
Der Freiberger hat trittsichere Gänge und schwungvolle Bewegungen. Er ist geeignet für Robusthaltung und genügsam, wie auch leichtfuttrig.
Als Farben gibt es überwiegend Braune, Füchse und selten Schimmel. Typmäßig sind leichtere und schwerere Schläge zu finden.
Größe: 150 -
Gewicht: 500 -
Das Hauptzuchtgebiet ist im Kanton Jura. Hervorragende Züchter finden sich auch im Berner Oberland, in der Region Toggenburg und im Rheintal.
Geschichte: Die Rasse stellt das alte Pferd des Jura dar und existiert in der Abgeschiedenheit der Schweizer Berge schon seit Jahrhunderten.
Die Schweizer Armee war einst regelmäßiger Abnehmer, heute findet man sie als Freizeitpferde, in der Landwirtschaft, als Sportpferde und auch die Westernreiter haben den Friby für sich entdeckt.
Schön sind die jährlich in der Schweiz stattfindenden Feste rund um den Freiberger: wie z. B. den „Marché Concours“ in Saignelégier, den Freiberger Tag in Agasul oder den Fürstenländer Freiberger Tag in Niederbüren, mit Spaßgarantie für Teilnehmer und Zuschauer.